Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Oktober 2018

Hoher Besuch zum Start des Regionaltarifs

Festakt mit Verkehrsministerin Ilse Aigner auf dem Rathausplatz - Landesregierung will ÖPNV landesweit weiter stärken

Nach langjährigen Verhandlungen und umfangreichen technischen Vorbereitungen wurde am 1. September 2018 in der gesamten Region Ingolstadt ein einheitlicher Verbundstarif für den ÖPNV eingeführt. Mit nur einem Ticket können die Fahrgäste nun alle Busse und Nahverkehrszüge in den drei Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sowie in der Stadt Ingolstadt nutzen.


<p>Der Regionaltarif konnte nur gelingen, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. In der Mitte Verkehrsministerin Ilse Aigner neben Oberbürgermeister Christian Lösel</p>

Der Regionaltarif konnte nur gelingen, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. In der Mitte Verkehrsministerin Ilse Aigner neben Oberbürgermeister Christian Lösel

(Quelle: Götz)

Da der offizielle Start des Tarifverbundes am 1. September in die Ferienzeit fiel, wurde der Festakt auf den 10. Oktober gelegt. Zu den Feierlichkeiten mit musikalischer Unterstützung und anschließendem Buffet im Alten Rathaus kam auch Ilse Aigner, stellvertretende Bayerische Ministerpräsident und Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr. Aigner fand nur lobende Worte für den Regionaltarif. "Mit dem VGI-Tarif ist eine Lücke zischen den Verkehrsbünden in der Mitte Bayerns geschlossen worden." Gleichzeitig machte sie klar, dass der Freistaat den öffentlichen Nahverkehr weiter tatkräftig unterstützen werde. Allein 2018 habe er für den ÖPNV 100 Mio. Euro an zusätzlichen Fördergeldern bereitgestellt.

Bilder zum Thema (2 Einträge)

 

Bayernweites Ticket

Darüber hinaus versprach Staatsministerin Aigner: "Wir werden den ÖPNV bayernweit auch in Zukunft konsequent fördern, durch neue Angebote, modernste Technik und Digitalisierung." Auch ein bayernweiter Tarif, so die Ministerin, werde irgendwann Wirklichkeit werden. Also ein Ticket, mit dem man dann, ähnlich wie mit dem Bayernticket der Deutschen Bahn, auch die Angebote des Öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Landesgebiet nutzen können wird. Über 900 Beteiligte müssen für dieses Großprojekt zusammengebracht werden, weshalb diese Vision noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Zur Zeit, so Aigner, arbeite man aber schon an einer Machbarkeitsstudie, um die Ecksteine für das Projekt abzustecken.

Fördergelder für die Landesgartenschau

Staatsministerin Aigner nutzte den Besuch in Ingolstadt, um der Landesgartenschau GmbH eine erste Rate an Fördermitteln in Höhe von 340 000 Euro für eine Fuß- und Radwegbrücke zur Landesgartenschau 2020 in Ingolstadt zu übergeben.


Anzeige