Veröffentlicht am Dienstag, 2. Oktober 2018

Zuschlag erhalten

Manching ist nun offiziell einer von sieben zusätzlichen Standorten für Digitale Gründerzentren in Bayern

Der bayerische Ministerrat hat am Dienstag die Standorte für sieben neue Digitale Gründerzentren (DGZ) beschlossen. Auf Grundlage der Beurteilung einer Fachjury haben Ansbach, Rottal-Inn/Freyung-Grafenau/Pfarrkirchen, Manching, Coburg, Parsberg, Günzburg und Lohr am Main mit ihren Konzepten besonders überzeugt. An diesen sieben Standorten in allen Regierungsbezirken finden Gründerinnen und Gründer künftig vielfältige Unterstützungsangebote.


(Quelle: Italdesign)

Das Digitale Gründerzentrum Ingolstadt (brigk) bekommt nun also einen Ableger in Manching. Ziel am Standort Manching ist es, Voraussetzungen zum Test von Flugtaxis zu schaffen - der Manchinger Flugplatz bietet sich hierfür natürlich an. Unterstützung erhält das Digitale Gründerzentrum hierbei von Airbus und der Wehrtechnischen Dienststelle am Standort.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hob hervor: "Start-ups sind für die Digitalwirtschaft enorm wichtig. Sie rollen mit ihren Innovationen in rasanter Geschwindigkeit die Märkte auf und sind damit entscheidende Treiber bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte. Mit unserem besonderen Ansatz zur Förderung von jetzt 19 Digitalen Gründerzentren in allen Regierungsbezirken ist Bayern exzellent aufgestellt, um landesweit - nicht nur in den Ballungsräumen - sein Gründerpotential im Bereich Digitalisierung zu aktivieren. Das gibt es nur in Bayern."

Auch Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ist überzeugt: "Das Konzept flächendeckender digitaler Gründerzentren funktioniert hervorragend. Im gesamten Freistaat erhält die Gründertätigkeit kräftigen Schwung. Die Digitalen Gründerzentren in den Regionen erhöhen die Innovationsfähigkeit des Freistaates insgesamt und fördern gerade im ländlichen Raum Unternehmensgründungen. Von den Netzwerkaktivitäten profitiert jeweils eine gesamte Region. Wie bei den bisherigen Digitalen Gründerzentren ist uns auch an den neuen Standorten die Einbeziehung der Akteure im Einzugsgebiet besonders wichtig."

Die über ganz Bayern verteilten Digitalen Gründerzentren bieten digitalen Start-ups ein maßgeschneidertes, vielfältiges Angebot. Sie sind Kristallisationspunkte für alle Gründerinnen und Gründer, Unternehmen, Hochschulen und Universitäten im Bereich Digitalisierung in der jeweiligen Region. Neben der Infrastruktur (insbesondere Büroflächen) stehen bei dem Konzept vielfältige Ansätze der Netzwerkbildung im Vordergrund. Veranstaltungen, Workshops und gemeinsame Projekte bringen die verschiedenen Akteure zusammen. Auch die Zusammenarbeit neuer Unternehmen mit etablierten Firmen wird gefördert. BayStartUP, die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Wirtschaft geförderte Institution für Gründung, Finanzierung und Wachstum in Bayern, bietet zudem seit 2018 an allen Standorten Digitaler Gründerzentren ein auf digitale Gründer zugeschnittenes Coaching an. Damit haben die Start-ups auch Zugang zum weitreichenden Finanzierungsnetzwerk von BayStartUP, einem der größten in Europa.

Die Staatsregierung fördert bisher zwölf Digitale Gründerzentren an 22 Standorten in Bayern mit insgesamt 80 Millionen Euro. Am 26. Juni 2018 hat der Ministerrat beschlossen, das erfolgreiche Konzept der Gründerzentren weiter auszubauen und in allen sieben Regierungsbezirken jeweils ein weiteres Digitales Gründerzentrum außerhalb der Ballungsräume einzurichten. Das Wirtschaftsministerium wird auch für nicht berücksichtigte Standorte durch Integration in erfolgreiche Bewerbungen bzw. bestehende Netzwerkaktivitäten Lösungen erarbeiten.


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