Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Juli 2018

Tief unter der Erde

Auf der Baustelle fürs Kunst- und Designmuseum in der ehemaligen Gießereihalle wird weiter fleißig gebuddelt

Die Mitglieder des Kulturausschusses konnten sich am Mittwoch zum erneuten Mal einen persönlichen Eindruck vom Baufortschritt für das geplante Kunst- und Designmuseum machen. Walter Hoferer, Leiter des Tiefbauamts, berichtete in Vertretung für Baureferent Alexander Ring über den aktuellen Stand der Bauarbeiten im ehemaligen Gießereigelände an der Roßmühlstraße.


(Quelle: Götz)

Für die geplanten Ausstellungsräumlichkeiten im Keller des Gebäudes hat man sich bereits in eine Tiefe von 4,50 Meter vor- bzw. herabgearbeitet. Das endgültige Ziel sei eine Tiefe von 7 Metern, erklärte Hoferer während der Besichtigung.

Aktuell wird auch im Dachbereich gearbeitet. Als Sicherungssystem hat man deshalb ein großflächiges Netz unter der Decke gespannt, um so im Dachbereich arbeiten und zeitgleich weiter das Erdreich ausheben zu können.

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In puncto Zeitplan zeigte sich Walter Hoferer zuversichtlich. Das Museum werde - wenn keine spektakulären archäologischen Funde oder das Grundwasser einen Strich durch die Rechnung machen - wie geplant im Jahr 2020 eröffnet werden können. Die Archäologen haben zwar schon hier und da etwas entdeckt, sogar mehr als vermutet, jedoch halte sich das alles noch im Rahmen des Erwartbaren.


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