Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juni 2018

Die Profi-Hightech-Werkstatt für alle Macher kommt

Am 4. August eröffnet der brigk Makerspace in der Schollstraße 8

Tüftler und Startup-Mitarbeiter, aufgepasst: Am ersten Samstag im August öffnet der brigk Makerspace - eine voll ausgestattete Werkstatt mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten - seine Pforten. In einem ehemaligen Supermarkt in der Schollstraße 8 können dann alle Erfinder und Entwickler, aber auch Hobbybastler ihre Ideen und Innovationen umsetzen.


(Quelle: Sabine Roelen)

Ein "Schlaraffenland" für alle Kreativen: 3D-Druck, Fräsen, Lasercutten, Schweißen, Sägen, Löten, Nähen, Sandstrahlen und Pulverbeschichten steht den Machern im neuen Makerspace zur Realisierung ihrer Projekte zur Verfügung. Der ehemalige Supermarkt nahe der Autobahnausfahrt Ingolstadt-Nord bietet auf rund 550 Quadratmetern modernste Maschinen und Verfahren sowie eine Basisausstattung an Werkzeug und Materialien für alle Bastler, Tüftler und kreativen Menschen. Konkret bedeute das: Alles, was digital konstruiert werde, könne hier mit verschiedenen Instrumenten und Geräten real umgesetzt werden. Ziel dieser neuen Einrichtung sei, dass so aus einer Erstfertigung eine Serienfertigung werden könne, betonte OB Christian Lösel bei der Vorstellung des Projekts. Betrieben und finanziert wird der brigk Makerspace von Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH.

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Jeder kann sich im Makerspace einmieten

Dr. Franz Glatz, Geschäftsführer des brigk und Initiator des Makerspace, wies darauf hin, dass man zum Bau von Prototypen eine mit entsprechenden Maschinen ausgestattete Werkstatt benötigt werde, über die das brigk Am Stein derzeit nicht verfüge. Im neuen Makerspace an der Schollstraße könne sich jeder einmieten, Startup-Mitarbeiter wie Hobbybastler. Dieser Mix an ganz unterschiedlichen Personen sei erwünscht, "um gemeinsam etwas zu bewegen", so Franz Glatz. "Ältere Schrauber mit viel Erfahrung und junge Startup-Mitarbeiter - wir bauen darauf, dass da ein Austausch stattfindet. Wer weiß, wie Sandstrahlen geht, genau solche Leute suchen wir."

Dicker Pluspunkt: der leistungsfähige Maschinenpark

Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister Stadt Ingolstadt und Aufsichtsratsvorsitzender brigk, sieht im neuen Makerspace ein tolles Angebot für alle Tüftler, aber auch eine Bereicherung für den Innovationsstandort Ingolstadt: "Der Makerspace ist der nächste große Baustein im Portfolio des Digitalen Gründerzentrums, ein großartiges Angebot für die Menschen aus der Region und eine Bereicherung für den Innovationsstandort Ingolstadt. Wir wollen einen leistungsfähigen Maschinenpark bieten, in dem sich junge Leute erproben und ihre Erfahrungen in der digitalen Welt sammeln können." Wie die Räume des Makerspace voraussichtlich gestaltet werden, konnte sich der OB dank einer Spezialbrille gleich vor Ort im Neuen Rathaus ansehen.

Der Makerspace: Begegnungsstätte und Experimentierfeld

Im neuen Makerspace bleibt kein Tüftler lange allein. Für Fragen steht Fachpersonal bereit. Und zur Einweisung in die Benutzung der Maschinen werden Kurse angeboten. Auch der Kauf von Verbrauchsmaterialien wie z.B. Schrauben, Elektrozubehör, Kunststofffilament oder Holz soll vor Ort möglich sein. Zudem werden Workshops, wie z.B. das Programmieren einfacher Arduino-Anwendungen, das Nähen von Kleidungsstücken oder das Schreinern kleiner Möbel im Makerspace angeboten. Die "Maker-Bewegung" geht zurück auf den "Do-it-yourself"-Trend. Immer mehr Menschen haben heute Lust, Dinge wieder selbst herzustellen oder zu reparieren. Durch soziale Medien, Foren und Plattformen ist eine internationale Maker-Community entstanden, die sich ständig austauscht, kontinuierlich experimentiert und so voneinander lernt. Mit dem neuen Makerspace hat nun Ingolstadt eine eigene Begegnungsstätte und ein ganz besonderes Experimentierfeld für alle Tüftler und Kreativen. "Mit dem brigk Makerspace schaffen wir einen für Ingolstadt einmaligen Nährboden für innovative Projekte aller Art. Hier können Interessierte von Experten lernen, während direkt daneben Startups Prototypen bauen oder Handwerker eigene Ideen verwirklichen. Der Makerspace wird Begegnungsstätte, Labor, Werkstatt, Experimentierfeld und Spielplatz in einem", so Dr. Franz Glatz, Geschäftsführer brigk und Initiator des Makerspace:

Genau das soll auch im neuen Makerspace in Ingolstadt möglich sein. Es ist geplant, die Ausstattung des Makerspaces ständig zu erweitern und auszubauen. Nach Fertigstellung der neuen brigk-Räume im Kavalier Dallwigk wird in rund zweieinhalb Jahren auch der Makerspace auf das ehemalige Gießereigelände umziehen.

Der Makerspace im Detail

Die Nutzung des brigk Makerspace steht jedermann offen und wird über ein Ticket- bzw. Abonnementmodell ermöglicht.

- Tagesticket: 20 Euro; ermäßigt 12 Euro für Schüler/Studenten

- Monats-Abonnement: ab 50 Euro

- Jahres-Abonnement: ab 450 Euro

Pre-Opening-Angebot: Bis zur Eröffnung des Makerspaces am 4. August 2018 gibt es zusätzlich 50 Prozent Ermäßigung auf die Monats-und Jahres-Abonnements.

Anmeldung: Mo. - Fr., 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, im brigk, Am Stein 9, Ingolstadt, gegen Vorlage eines Personalausweises und ggf. Ermäßigungsnachweis.

Servicezeiten & Kontakt brigk Makerspace: Der brigk Makerspace in der Schollstraße 8 wird von Mo. - Fr., 14.30 Uhr - 20.00 Uhr und Sa., 10 - 14.00 Uhr, durchgehend besetzt sein.

Genauere Infos und Details auf www.brigk.digital/makerspace.

Weitere Infos zum brigk

Im brigk - Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt werden kluge Köpfe zu Unternehmern und gute Ideen zu digitaler Wirklichkeit. Im brigk finden Entrepreneure, Kreative, digitale Nomaden und Startups eine Anlaufstelle und perfekte Bedingungen für den eigenen Erfolg: Büros für Gründerteams, ein Coworking Space, ein Living Lab mit Ausstellungsflächen für Prototypen, regelmäßige Veranstaltungen zu Zukunfts-, Innovations- und Gründerthemen, sowie direkten Kontakt zu Coaches, Investoren, Experten, Dienstleistern und Kooperationspartnern. Durch die enge Zusammenarbeit mit namhaften regionalen Wirtschaftspartnern und die Unterstützung des brigk-Netzwerks wird somit auch die Region Ingolstadt als Innovationsstandort nachhaltig gestärkt


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