Veröffentlicht am Dienstag, 15. Mai 2018

Die Bagger rücken an

In Kürze beginnen die Pflasterarbeiten in der östlichen Ludwigstraße

Einige Baufahrzeuge ziehen bereits ihre Bahnen durch die Fußgängerzone. Man sollte sich am besten schnell an den Anblick gewöhnen, denn in den nächsten Jahren wird die Baustellenatmosphäre zum Dauerzustand. Nachdem in den ersten beiden Bauabschnitten die 2017 begonnenen Spartenarbeiten im Untergrund weitgehend beendet sind, beginnen nun die Pflasterarbeiten in der Fußgängerzone.


(Quelle: Christoph Götz)

Losgehen soll es laut Tiefbauamt ab kommender Woche (KW 21) auf der Südseite der Ludwigstraße, vom Paradeplatz bis zur Jägergasse. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen. Danach geht es in mehreren Etappen weiter, bis schließlich die Einmündung Mauthstraße erreicht wird.

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Im Anschluss wird in gleicher Reihenfolge die Nordseite der Fußgängerzone zwischen Paradeplatz und Mauthstraße in Angriff genommen. Die Gesamtbauzeit für diese ersten beiden Bauabschnitte wird wie geplant bis Herbst 2019 dauern.

Die Fußgängerzone bleibt geöffnet

Die Arbeiten erfolgen jeweils nur halbseitig - während in der einen Straßenhälfte gearbeitet wird, bleibt die andere Hälfte frei. So ist die grundsätzliche Zugänglichkeit der Fußgängerzone immer gewährleistet, auch für Lieferverkehr und Rettungskräfte.

Hauseingänge und Geschäfte sind erreichbar

Die Geschäfte und Hauseingänge innerhalb eines Baufelds sind weiter erreichbar, manchmal natürlich mit einem Umweg von wenigen Metern. Rote Teppiche auf dem Boden weisen den Weg zu den Geschäften, denen auf Vorschlag von IN-City entsprechende Teppichstücke zur Verfügung gestellt werden. Mit Fortgang der Baustelle werden die Teppiche jeweils versetzt.

Grundsätzlich wird von Montag bis Freitag gearbeitet, die Samstage sollen freibleiben.

Und wozu das Ganze?

Die Neugestaltung der Fußgängerzone soll dazu beitragen, die Aufenthalts- und Erlebnisqualität im zentralen Stadtraum zu verbessern und damit die gesamte Altstadt zu stärken. Der künftige Straßenquerschnitt wird in ein mittig verlaufendes, breites Band und in Bewegungs- und Aufenthaltsflächen gegliedert. Dieses mittige Band lädt zum Pausieren, Treffen und Spielen ein. Die vielfältigen Nutzungen der Fußgängerzone wie Außengastronomie, temporäres Grün, Aufsteller oder Veranstaltungen erhalten einen ordnenden Rahmen. Einzelne dauerhafte Spiel- und Kunstobjekte ergänzen die Gestaltung. Auf Metalltafeln im Boden sollen entlang der Fußgängerzone bedeutende Daten aus der Stadtgeschichte dargestellt oder auf berühmte Bewohner bestimmter Häuser verwiesen werden - Stadtgeschichte auf Schritt und Tritt.

Hier kann man sich informieren

Auf der Internetseite www.ingolstadt.de/FGZ sind die entsprechenden Informationen und Pläne öffentlich hinterlegt. Als Anlaufstelle steht wieder der Info-Container in der Fußgängerzone, an dem entsprechende Informationen zum aktuellen Baustellenablauf angebracht sind und in dem zu bestimmten Sprechzeiten (Dienstag bis Donnerstag jeweils 15 Uhr bis 16 Uhr) die Bauleiter regelmäßig für Fragen vor Ort zur Verfügung stehen werden.

Für individuelle Fragen zum Bauablauf und als Ansprechpartner bei Problemen wurde eine zentrale Anlaufstelle im Tiefbauamt eingerichtet, erreichbar unter der Telefonnummer 0841/305-2525, E-Mail: fgz@ingolstadt.de.