Veröffentlicht am Freitag, 13. April 2018

Blutrot, vegan und monstermäßig lecker

Am Freitag wurde in der Eisdiele "Die Eismacher" das neue Frankenstein-Eis vorgestellt

Das Jubiläum "200 Jahre Frankenstein in Ingolstadt" hinterlässt überall in der Stadt Spuren - egal, wo man hinschaut, überall warten Monster-Attraktionen. Mary Shelley hat ihren Roman "Frankenstein oder Der Moderne Prometheus" im Jahr 1818 veröffentlicht und ein Großteil davon spielt eben in Ingolstadt. Somit ist auch das wohl berühmteste Monster ein waschechter Schanzer. Warum sollte es also nicht auch ein Eis ihm zu Ehren geben?

Gesagt, getan. Dr. Jürgen Amann, Prokurist und Kongressmanager bei der Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH und Wolfgang Erhard, Geschäftsführer der Bäckerei Erhard, hatten bei einem Gespräch die zündende Idee und haben diese auch recht flott umgesetzt. Bereits im Februar konnte das Frankenstein-Eis am Stand der Ingolstädter Tourismus und Kongress GmbH auf der f.re.e in München gekostet werden - "und die Resonanz war super", meint Dr. Amann.


<p>Ob ihm das Eis auch schmeckt?</p>

Ob ihm das Eis auch schmeckt?

(Quelle: Rohner)

Bilder zum Thema (7 Einträge)

 

Wer jetzt meint: "Ein Frankenstein-Eis, das ist doch bestimmt grün" - der täuscht sich. Es ist blutrot und wird in einer schwarzen Waffel serviert. Das hat einen guten Grund. Das Eis wird nur aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt "und die Farbe Grün wäre ohne Zusatzstoffe schwierig herzustellen gewesen, deshalb haben wir uns für erfrischende rote Beeren entschieden", erklärt Erhard. Rot wie Blut, um dem Monster-Image gerecht zu werden. Obendrein ist das Eis auch noch laktosefrei und vegan - "um alle Zielgruppen anzusprechen", so Erhard.

Aber aus was genau ist die blutrote Leckerei denn nun? Sie besteht zu je einem Drittel aus Himbeeren, Johannisbeeren und Cassis - also ein erfrischendes Sorbet für heiße Frühlings- und Sommertage. Die dazu passende schwarze Waffel wird übrigens auch pflanzlich hergestellt und mit Aktivkohle eingefärbt.

Erhältlich ist das Eis nur bei "Die Eismacher" - und zwar die ganze Eissaison 2018. "Wenn es gut ankommt können wir uns aber durchaus vorstellen, dass es länger in der Theke bleibt", meint Erhard.

Wer in diesem Jahr an einer Frankenstein-Führung teilnimmt, erfährt übrigens nicht nur Einiges über Frankenstein und Ingolstadt, sondern bekommt hinterher auch noch einen Gutschein für ein Monster-Eis. Denn "Kulinarisches bleibt immer haften", schmunzelt Dr. Amann. "Und jetzt ist ja optimales Wetter für einen Eisdielen-Besuch", ergänzt er.

Anmerkung der Redaktion, die sich für ein Probe-Schlecken "geopfert" hat: Das Eis ist tatsächlich monstermäßig lecker und erfrischend. So könnte die Arbeit an einem Freitag immer aussehen!