Veröffentlicht am Montag, 17. Juli 2017

Münstertiefgarage ist wieder offen!

Alle 385 Parkplätze können nach der Sanierung wieder genutzt werden

Das wird viele Autofahrer freuen : die Münstertiefgarage ist nach ihrer aufwendigen Sanierung wieder zum Parken freigegeben. 385 Parkplätze, davon drei Behindertenparkplätze, können seit dem heutigen Montag wieder genutzt werden. Im März 2016 begannen die Arbeiten und konnten sogar zwei Monate früher als geplant abgeschlossen werden, wie IFG- Chef Norbert Forster erklärte. Auch mit den Kosten von 5,7 Millionen Euro lag man im Rahmen. Tatsächlich habe die Sanierung sogar noch etwas weniger gekostet als geplant. "Es ist die bestsanierte Tiefgarage in Ingolstadt", sagte Oberbürgermeister Christian Lösel bei der Eröffnung. Er zeigte sich erfreut, dass es wieder mehr Parkplätze in der Innenstadt gibt, denn das Thema Parkplatzsuche sei etwas, das die Menschen bewege. Deshalb sei es immer schwierig eine Parkeinrichtung zu schließen, doch die in den Jahren 1978/1979 errichtete Münstertiefgarage sei einfach nicht mehr zeitgemäß gewesen und musste dringend saniert werden.


(Quelle: Silke Federsel)

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Vor allem das neue Farbkonzept wird den Besuchern auffallen : die früher abgebildeten Birnen und Äpfel sind einem modernen "Streifenlook" mit der Silhouette des Münsters gewichen.Jeder der vier Bereiche hat eine andere Farbe und wird passend dazu mit farbigem Licht ausgeleuchtet, so dass man sein Auto schnell wieder finden kann. Außerdem wurden Boden und Decke erneuert, die komplette Gebäudetechnik neu gemacht und die Sanitäranlagen instand gesetzt. Für die Sicherheit sorgen eine Brandmeldeanlage, Alarmierungseinrichtungen und leuchtende Pfeile am Boden. Praktisch: man kann dank Parkleitsystem und Anzeigen gleich beim Einfahren erkennen, ob noch ein Platz in der gewünschten Reihe frei ist und braucht nicht erst hinfahren. Auch die Parkplätze sind ein klenes Stück breiter als vorher geworden - gut für alle, die ein größeres Auto fahren.

Für das Gestaltungskonzept der Tiefgarage sind Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg verantwortlich. Noch in diesem jahr sollen außerdem vier Stellplätze mit Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge entstehen.