Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Juli 2017

Der "Influencer" als Traumjob

Manche Menschen können Geld damit verdienen, einfach nur da zu sein

Die Berufswelt hat sich stark verändert, keine Frage. Aus Mechanikern werden Mechatroniker, aus Hausmeistern Facility Manager. Aber es gibt Berufe, die geben Rätsel auf. Das "it-girl" zum Beispiel ist so ein Job. Oder eher ein Zustand. Dieses "it-Girl", also das Mädel ist trendy, angesagt, voll das Vorbild und ständig irgendwo in den Medien. Ihr Beruf besteht daraus, sich anglotzen zu lassen und damit Geld zu verdienen. Und das funktioniert! Die Designer von Edelklamotten und hippen Stylings schenken ihr haufenweise Glamourkram, damit sie ihn (und sich) werbewirksam zur Schau stellt. Wie wird man "it-Girl"? Eine Ausbildung mit Berufsschulabschluss gibt's noch nicht dafür, deswegen wird der Weg über Casting-Shows und/oder Schlafzimmer wichtiger Produzenten bzw. Medienschaffender oder Promis empfohlen. Die Steigerung, also die "Meisterklasse" des "it-Girls" ist aber der "Influencer". Wer sich so nennen darf, ist fast schon Gott, denn seine Jünger folgen ihm in Sachen Trends überall hin. Der "Influencer" ist nicht nur immer und überall präsent, er ist auch noch voll wichtig. Manchmal hat er sogar vor seiner Zeit als wandelndes Marketinginstrument einen echten Beruf erlernt, also eine Art Umschulung erfolgreich abgeschlossen. Na, wenn das mal keine Perspektiven für einen IHK Fortbildungskurs sind. Vom Installateur zum Influencer an einem Wochenende. Das Angebot wäre sicherlich im Nu ausgebucht.


(Quelle: Hoessl)